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Rothaus Fete bei Wilfried
Geschrieben von: Andre
am: 18.05.2012 10:00

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Geschichte

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Es begann alles im Jahre 1998 im südpfälzischen Bad Bergzabern!

Dort hatte Gerd Martin, genannt „Lemmi“, seinem Kumpel Andreas „Andy“ Höflich eine Kiste Rothaus Hefe-Weizen aus Karlsruhe mit- gebracht. Andy, ein passionierter Weizentrinker, sonst eher dem superpreisgünstigen Oettinger zugetan, war begeistert. Als im Sommer desselben Jahres wieder einmal die Familie Rüter aus dem fernen Stemwede (liegt dort wo Ostwestfalen zu Ende geht und Niedersachsen langsam anfängt) zu Besuch kam, ließ er seinen Kumpel Wilfried Rüter, ebenfalls ein Weizenfreund, das Rothaus probieren. Dieser war derart begeistert, daß sein Audi 100 Avant die Rückfahrt etwas überladen antrat. Der Vorstand des Rothaus Fanclubs

Böse Zungen munkeln noch heute, daß seine drei Kinder auf Weizenbierkisten sitzen mußten. Von nun an wurden die Autos bei den gegenseitigen Besuchen nur mit dem nötigsten gepackt, damit genug Platz für das gute Rothaus war. Der Volvo Kombi der Familie Höflich war auf der Fahrt von der Pfalz nach Ostwestfalen stets bis unter das Dach gefüllt mit Bierkisten. Ebenso fuhr die Familie Rüter fast leer in den Süden, um den Audi Avant randvoll mit Bierkisten und den beliebten 5-Liter-Dosen Rothaus-Weizenbier wieder nach Hause zu steuern. Es begann die Zeit der „Castor-Transporte“, die den Norden des Westfalenlandes, in dem sich das Rothaus zunehmender Beliebtheit bei Bekannten und Verwandten der Rüters erfreute, mit dem edlen Bräu versorgten.

Auf Dauer war diese Vorgehensweise natürlich unbefriedigend, denn stets waren alle Vorräte schnell ausgetrunken und der nächste Castor war so bald noch nicht in Sicht.So begannen Wilfried Rüter, seine Frau Martina und auch Schwager Helmut Köster mit seiner Waltraud, sich nach näher liegenden Quellen umzusehen. Man sprach die beiden im Ort liegenden Bierhändler an, und beide versprachen, sich um das Rothaus zu bemühen. Die Sache zog sich jedoch recht lange hin, so daß Wilfried Rüter zusammen mit seinem Nachbarn Reinhold Brinkmeier außer der Reihe eine „Leerfahrt“ mit dem Audi zur Südlichen Weinstraße unternahm, um sämtliche Vorräte des örtlichen Getränkehandels, die Andy aber vorher bestellt hatte, aufzukaufen! Danach wurde ein neuer Stemweder Riesengetränkemarkt beauftragt, 40 Kisten Rothaus-Weizenbier zur Ersthilfe der notleidenden Rothausfamilie, die inzwischen auf erkleckliche 12 Mann/Frau angewachsen war, zu besorgen.

Nach geschlagenen 9 Wochen war die Lieferung endlich da! Reinhold Brinkmeier war der erste, der seine „Ration“ abholte. Doch groß war die Enttäuschung: Mit Tränen in den Augen berichtete er seinem Nachbarn, daß es nur kleine 0,33 ltr.-Flaschen waren. Der Getränkemarkt hatte statt der üblichen „Halben“ nur kleine 0,33-ltr.-Flaschen bestellt! Kein Wunder, daß der Markt schon nach kurzer Zeit seine Pforten wieder schließen mußte. Dennoch fuhr Wolfgang Lehde natürlich mit Auto und Anhänger hin, holte die Lieferung ab und verteilte sie an die Rothaus- Freunde.

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